Viele Menschen tun alles, was empfohlen wird.
Sie achten auf sich, hören auf ärztliche Ratschläge, nehmen sich zusammen, funktionieren weiter.
Und trotzdem bleibt dieses Gefühl:
Der Körper kommt nicht zur Ruhe.
Etwas blockiert.
Etwas fühlt sich schwer an.
Dann taucht oft eine leise, aber belastende Frage auf:
„Was stimmt nicht ?“
Vielleicht stimmt mit dir sehr viel mehr, als du denkst.
Ein Denkfehler: Mehr tun führt zu schnellerer Heilung
Wir leben in einer Kultur des Machens.
Wenn etwas nicht funktioniert, tun wir mehr. Wir strengen uns an. Wir halten durch.
Für viele Bereiche des Lebens ist das hilfreich.
Für den Körper – vor allem in Phasen von Erschöpfung oder Krankheit – oft nicht.
Wenn der Körper nicht funktioniert, sind wir bemüht ihn schnell wieder funktionsfähig zu machen.
Doch der Körper reagiert nicht auf Disziplin.
Er reagiert auf Sicherheit.
Solange innerlich Druck herrscht, bleibt das System in Alarmbereitschaft.
Regeneration braucht jedoch das Gegenteil: Entlastung, Zuspruch, liebevolle Gedanken, Annahme.
Gedanken
Wenn wir von Gedanken sprechen, geht es nicht um positives Denken.
Es geht um innere Bewertungen, oft ganz leise und unbewusst.
Sätze wie:
- „Ich muss funktionieren.“
- „So darf das nicht bleiben.“
- „Ich darf jetzt nicht schwach sein.“
- „Das kann ich grad nicht gebrauchen“
Diese Gedanken sind keine Fehler.
Sie sind Versuche, Kontrolle herzustellen.
Doch für das Nervensystem bedeuten sie häufig:
Gefahr. Anspannung. Wachsamkeit. Stress.
Der Körper reagiert darauf konsequent – nicht gegen dich, sondern für dein Überleben.
Warum innerer Kampf Heilung blockiert
Viele Menschen kämpfen nicht nur gegen Symptome.
Sie kämpfen gegen sich selbst.
Gegen Müdigkeit.
Gegen Grenzen.
Gegen das, was gerade ist.
Annehmen, akzeptieren, wird dabei oft missverstanden.
Es bedeutet nicht aufzugeben.
Es bedeutet, den inneren Widerstand zu beenden. „Ich höre auf, innerlich zu kämpfen –
und beginne, meinem Körper Sicherheit zu signalisieren.“
Heilung beginnt nicht dort, wo man sich zwingt.
Sondern dort, wo innerer Kampf endet.
Drei Gedanken-Impulse für mehr innere Sicherheit
Diese Impulse sind keine Affirmationen.
Sie sind Angebote zur inneren Führung.
1.
Von: „Ich bin kaputt.“
Zu: „Mein System ist überlastet.“
2.
Von: „Ich muss da durch.“
Zu: „Ich darf Sicherheit herstellen.“
3.
Von: „Mein Körper macht nicht mit.“
Zu: „Mein Körper versucht, mich zu schützen.“
Solche Gedanken verändern nicht sofort Symptome.
Aber sie verändern das innere Klima.
Und genau dort beginnt Regulation.
GedankenRefresh bedeutet innere Ordnung
Dein Körper ist kein Gegner.
Er ist ein fein reagierendes System, er hört und reagiert, auf alles was wir denken.
GedankenRefresh heißt nicht, alles zu kontrollieren.
Es heißt, innerlich klarer zu werden.
Weniger Druck.
Mehr Führung.
Mehr Sicherheit.
Und manchmal ist das der erste echte Schritt in Richtung Heilung.
Danke, dass du hier bist.
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