
Nicht als Rolle.
Nicht als Gefühl, das kommt und wieder geht.
Sondern als das, was du in deinem tiefsten Wesen bist. Immer.
Das getrennte Denken erzählt uns, Liebe müsse im Außen gefunden werden. Wir müssten um sie kämpfen, sie festhalten oder uns erst verdienen, liebenswert zu sein.
Doch genau darin liegt die Täuschung.
Liebe ist nicht begrenzt. Sie gehört niemandem und kann uns deshalb auch nicht genommen werden. Wir waren niemals wirklich von der Quelle getrennt – auch dann nicht, wenn wir uns verlassen, einsam oder ungeliebt fühlten.
Der Verstand muss dafür nicht vollkommen schweigen. Aber wenn wir für einen Moment aufhören, jedem seiner Gedanken zu folgen, kann etwas anderes wieder spürbar werden:
Eine Stille unter der Suche.
Eine Verbundenheit unter der Angst.
Eine Liebe, die nicht erst erschaffen werden muss.
Wir sind keine Suchenden, die irgendwann bei der Quelle ankommen müssen.
Wir sind Ausdruck dieser Quelle.
Wir haben nur für eine Weile vergessen, was wir sind.